Die diesjährige Veranstaltung ging nach drei Tagen voller bahnbrechender Technologien, Networking und branchenführender Innovationen in der Messe Berlin zu Ende.
Die weltweit führende Fachmesse für Spulenwicklung, Isolierung und Elektrofertigung brachte Branchenführer, Ingenieure, Wissenschaftler und Nachwuchstalente zusammen, um die Zukunft der Elektrofertigung mitzugestalten. Die Veranstaltung verzeichnete mehr als 12.500 Besucher, darunter Vertreter von Hitachi, Hyundai, LG Electronics, Logitech, NIDEC, Nike, Bosch, Rolls-Royce, Schaeffler, Schneider Electric, Siemens, Tesla, Toshiba, Toyota und vielen anderen.
Das Konferenzprogramm der Messe umfasste mehr als 90 Fachreferenten, die wichtige Themen wie Automatisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und die Transformation der Lieferkette behandelten. Von Durchbrüchen in der E-Mobilität bis hin zu Erkenntnissen zum Thema Führung – die Veranstaltung bewies einmal mehr, warum die CWIEME Berlin ein Meilenstein im globalen Kalender der Elektrotechnik ist.
Am Eröffnungstag war Franziska Giffey, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und öffentliche Unternehmen, zu Gast, die die Rolle der Veranstaltung als Motor für Innovationen lobte.
Die Besucher erkundeten die lebhafte „Innovation Zone“, in der während der gesamten Messe gut besuchte „Power Hour“-Präsentationen der Aussteller stattfanden, sowie den erweiterten „Academic Excellence Hub“; die Eröffnung der „Electric Avenue“ half den Gästen dabei, sich durch die fünf Messehallen zu orientieren, in denen sich die weltweit zukunftsorientiertesten Unternehmen präsentierten.
Am zweiten Tag standen Vielfalt und Führungskompetenz im Mittelpunkt, wobei Safinaz Aybar, Inhaberin von Tempek, eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen im Ingenieurwesen“ moderierte. Die Experten forderten eine stärkere Vertretung von Frauen in der Branche. Der neu gegründete C-Suite Club bot unterdessen Führungskräften einen exklusiven Rahmen, um branchenprägende Themen wie den Fachkräftemangel und geopolitische Herausforderungen zu erörtern.
Der dritte Tag markierte zwar das Ende der Messe, war aber zugleich ein Blick in die Zukunft. Im Mittelpunkt stand das Programm „Future Engineers“, das Schülern und jungen Berufstätigen Einblicke aus erster Hand in die Branche bot. Zu den Höhepunkten zählte eine spannende Podiumsdiskussion über Karrieremöglichkeiten im Ingenieurwesen, an der Vertreter von TRUMPF, Schneider Electric, thyssenkrupp und Hitachi Energy teilnahmen.
Das Programm unterstrich das Engagement der CWIEME, die nächste Generation von Elektroingenieuren zu inspirieren.
Auch abseits der Konferenzräume blühte das Networking bei beliebten Klassikern wie den Biergärten, der Happy Hour, der Community Welcome Party und der AfterWinding Party auf, wodurch die CWIEME Berlin nicht nur ein Marktplatz blieb, sondern zu einem Fest gemeinsamer Ziele wurde.
Die Länderpavillons boten den Besuchern einen globalen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Elektroindustrie und stellten die besonderen Stärken und Innovationen verschiedener Nationen in den Vordergrund. Der in diesem Jahr erstmals vorgestellte Schweizer Pavillon verdeutlichte das Engagement des Landes für nachhaltige Energielösungen durch erstklassige Ingenieurskunst.
Im indischen Pavillon wurden die neuesten Entwicklungen im Bereich der Leistungselektronik vorgestellt, darunter Transformatoren der nächsten Generation und Smart-Grid-Technologien, was die wachsende Bedeutung des Landes in der globalen Elektroindustrie widerspiegelt.
Der Pavillon der Tschechischen Republik präsentierte die Stärken des Landes im Bereich der industriellen Automatisierung und zeigte innovative Robotik- und Steuerungssysteme, die zur Optimierung von Produktionsprozessen entwickelt wurden. Diese Pavillons boten nicht nur Einblicke in regionales Fachwissen, sondern förderten auch Networking-Möglichkeiten, sodass die Besucher Partnerschaften knüpfen und Marktinformationen aus verschiedenen Teilen der Welt einholen konnten.
„Ich habe die CWIEME Berlin bereits fünf Mal besucht und komme immer wieder, weil sie eine einzigartige Gelegenheit bietet, die gesamte Branche an einem Ort zu erleben“, erklärte Armando Pastore, Product and Technology Business Leader bei GE Vernova . „Für uns ist es äußerst wertvoll, dass so viele Transformatorenhersteller hier vertreten sind. Wir empfinden die Messe als äußerst nützlich, und ich bin gespannt, was das nächste Jahr bringen wird.“
„Wir stellen seit über zehn Jahren auf der CWIEME Berlin aus und reisen extra aus Australien an, um hier so viele unserer Kunden zu treffen“, fügte Mark Cushen, Business Development Manager bei AEM Cores, hinzu. „Für uns ist dies die beste Messe der Branche. In diesem Jahr befand sich unser Stand an einem neuen Standort in einer der neuen Hallen, und es herrschte reger Andrang.“
Die CWIEME Berlin kehrt 2026 in die Messe Berlin zurück und verspricht eine noch größere Plattform für Wachstum, Zusammenarbeit und Inspiration.



















