Von Veränderungen in der Batteriechemie über den Einsatz von Siliziumkarbid bis hin zu netzkompatiblen Konstruktionen: Entdecken Sie im Vorfeld der CWIEME Berlin 2026 die Technologien und Lieferkettenstrategien, die die nächste Phase der Elektrifizierung prägen.
Die Elektrifizierungslandschaft befindet sich im Wandel.
Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen ist nach wie vor strukturell stark, doch das Wachstum verläuft regional zunehmend uneinheitlich. Politische Veränderungen, Zölle und Belastungen in der Lieferkette beeinflussen Investitionsentscheidungen neu. Erstausrüster und Zulieferer passen ihre Prioritäten an. Kosten, Ausfallsicherheit und Herstellbarkeit stehen nun auf einer Stufe mit Leistung und Effizienz.
Dies waren die zentralen Themen unseres jüngsten Webinars „eMobility Tech Outlook 2026: The Technologies Powering the Next Generation“, in dem Analysten von S&P Global Mobility die Zukunftsperspektiven für Batterien, Elektromotoren, Leistungselektronik, Ladeinfrastruktur und Wärmemanagement beleuchteten.
Das sollten Branchenführer wissen.
Ausblick für den Batteriemarkt: Kosten und Versorgungssicherheit stehen im Mittelpunkt
Die Nachfrage nach Batterien für Leichtfahrzeuge dürfte bis 2031 weiterhin deutlich steigen. Allerdings wurden die Prognosen im Vergleich zum Vorjahr nach unten korrigiert, was auf eine langsamer als erwartete Verbreitung von Elektrofahrzeugen in einigen Märkten zurückzuführen ist.
Der Wandel ist deutlich erkennbar:
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LFP gewinnt weltweit weiter an Marktanteilen, was auf die Kostenwettbewerbsfähigkeit und den wachsenden Einfluss der chinesischen Lieferkette zurückzuführen ist.
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Legierungen mit hohem Nickelanteil sind nach wie vor von entscheidender Bedeutung für Anwendungen mit hoher Energiedichte.
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In den 2030er Jahren kommt die Natrium-Ionen-Technologie auf den Markt, die eine potenzielle Kostenparität mit LFP-Batterien sowie eine geringere Abhängigkeit von anfälligen Lieferketten bietet.
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Das Volumen bei Festkörper-Speichern ist nach wie vor begrenzt, wobei Kosten und die Komplexität der Herstellung eine breite Einführung weiter hinauszögern.
Für OEMs steht nicht mehr das Streben nach maximaler Energiedichte um jeden Preis im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, kosteneffiziente, robuste und skalierbare Batteriestrategien zu entwickeln.
Auf der CWIEME Berlin werden diese Gespräche auf der E-Mobility-Bühne und auf der gesamten Ausstellungsfläche fortgesetzt, wo sich Zulieferer von Batteriekomponenten, Isolationsspezialisten, Experten für magnetische Werkstoffe und Innovatoren aus dem Bereich der Leistungselektronik mit den Ingenieuren und Einkaufsleitern treffen, die die Plattformen der nächsten Generation gestalten.
Wenn Batteriekosten, die Wahl der Chemie und die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette auf Ihrer Agenda für 2026 stehen, melden Sie Ihr Interesse an der CWIEME Berlin 2026 an und setzen Sie das Gespräch persönlich fort.
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Elektromotoren: Effizienz trifft auf Materialrisiko
Hybridplattformen gewinnen weltweit an Marktanteilen, während sich das Wachstum bei rein elektrischen Fahrzeugen in mehreren reifen Märkten abgeflacht hat. Diese Verschiebung wirkt sich direkt auf die Motorstrategien aus.
Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen:
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Permanentmagnetmotoren bilden nach wie vor die Basis, doch das Risiko einer Versorgungsengpass bei Seltenen Erden treibt die Entwicklung von Alternativen voran.
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Europa investiert verstärkt in extern erregte Synchronmotoren.
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Nordamerika treibt seine Strategien zur Beschaffung aus heimischen Quellen voran.
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China treibt die vertikale Integration entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Automobilindustrie weiter voran.
Für Motor-Erstausrüster besteht die Herausforderung darin, ein Gleichgewicht zu finden zwischen:
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Effizienzziele für IE4 und IE5
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Schwankungen bei den Rohstoffpreisen
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Produktionsdurchsatz
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Margensicherung
Auf der CWIEME Berlin ist das keine Theorie. Es ist die Realität in der Fertigung. Von Wickelautomatisierung und Laminiertechnologien bis hin zu Isoliersystemen und magnetischen Werkstoffen – die gesamte Wertschöpfungskette der Motorenindustrie ist unter einem Dach vereint.
Da 83 % der Besucher aus den Bereichen Engineering, Beschaffung und F&E an Einkaufsentscheidungen beteiligt sind und 74 % aktiv Lieferanten für laufende Projekte bewerten, gehen die Gespräche schnell von der Strategie zur Beschaffung über.
Leistungselektronik: Breitband-Halbleiter setzen sich durch
Die Verbreitung von Siliziumkarbid nimmt zu. Die Preise sind im vergangenen Jahr stark gesunken, wodurch sich der Kostenunterschied zu Bauteilen auf Siliziumbasis verringert hat.
Bis Mitte der 2030er Jahre:
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Es wird erwartet, dass in mehr als der Hälfte der Hochspannungsanwendungen Siliziumkarbid zum Einsatz kommen wird.
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1000-V-Plattformen breiten sich immer weiter aus und ermöglichen dadurch schnelleres Laden und eine verbesserte Systemeffizienz.
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Ein höherer Grad an Integration des Antriebsstrangs und der Sekundärkomponenten wird in Großchina zunehmend zum Standard.
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Die OEMs verlagern die Entwicklung von Wechselrichtern selektiv ins eigene Haus, behalten dabei aber ihre Partnerschaften im Halbleiterbereich bei.
Das Ergebnis ist eine strategischere Beschaffungslandschaft mit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Tier-1-, Tier-2-Zulieferern und Erstausrüstern.
Diese Dynamik in der Lieferkette spiegelt die Entwicklungen wider, die wir bei Transformatoren, Motoren und der Netzinfrastruktur beobachten. Wie in unseren Zielgruppenerkenntnissen dargelegt, sind Engpässe in der Fertigung, begrenzte Prüfkapazitäten und die Materialsicherheit keine Nebensächlichkeiten mehr. Sie stellen geschäftliche Risiken dar.
Auf der CWIEME Berlin werden diese Risiken direkt thematisiert, wobei Komponentenlieferanten, Systemintegratoren und Erstausrüster in gezielten, fachlichen Gesprächen zusammengebracht werden.
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Ladeinfrastruktur: Ausbau von Geschwindigkeit und Zugang
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet insbesondere in China weiter zügig voran, unterstützt durch eine koordinierte nationale Politik und starke Anreize.
Wichtige Entwicklungen, die das Jahr 2026 und die Zeit danach prägen werden:
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MW-Ladetechnik steht vor der Markteinführung.
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Plattformen mit höherer Spannung verkürzen die Ladezeiten.
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Das kabellose Laden gewinnt auf den westlichen Märkten zunehmend an Bedeutung.
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Bidirektionales Laden ermöglicht Flexibilität auf Systemebene.
Dennoch hängt der Ausbau der Infrastruktur in Europa und Nordamerika weiterhin von der Politik ab. Anreize, Netzkapazitäten und Genehmigungsfristen beeinflussen nach wie vor die Geschwindigkeit des Ausbaus.
Für Netzbetreiber und Energieversorger sind die Herausforderungen ebenso klar:
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Lieferzeiten für Transformatoren
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Verbindungsrückstände
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Spannungsmanagement
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Zuverlässigkeit der Anlagen
Wie in unseren Einblicken für Netzbetreiber hervorgehoben, sind die Reduzierung von Lieferrisiken sowie standardisierte, serienreife Konstruktionen entscheidende Prioritäten.
Der wachsende Schwerpunkt der CWIEME Berlin auf den Bereichen Übertragung und Verteilung bringt Netzbetreiber, Transformatorenhersteller und Zulieferer zusammen, um diese Engpässe direkt anzugehen.
Wärmemanagement: Von reaktiven Systemen hin zu vorausschauender Intelligenz
Das Wärmemanagement entwickelt sich von hardwarebasierten Kühlarchitekturen hin zu vorausschauenden, KI-gestützten Regelungsstrategien.
Wir beobachten Folgendes:
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Integrierte Kühlmittel- und Kältemittelmodule werden zum Standard.
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Wärmepumpen finden in den etablierten Märkten für Elektrofahrzeuge zunehmend Verbreitung.
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Digitale Zwillinge und vorausschauende Batteriekonditionierung verbessern Leistung und Lebensdauer.
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KI-gesteuerte Batteriemanagementsysteme, die sich an die tatsächliche Leistungsminderung anpassen.
Die thermische Leistung steht mittlerweile in direktem Zusammenhang mit der Reichweite, dem Ladeerlebnis und der Zuverlässigkeit über die gesamte Lebensdauer. Sie ist kein zweitrangiges technisches Anliegen mehr, sondern von zentraler Bedeutung für ein wettbewerbsfähiges Elektrofahrzeugdesign.
Auf der CWIEME Berlin 2025 zeugten über 77 Vorträge mit umfangreichen Inhalten von 92 Referenten vom großen Interesse an fundierten technischen Einblicken in alle Bereiche der Elektrifizierungstechnologien.
Im Jahr 2026 werden diese Diskussionen noch stärker vernetzt sein und widerspiegeln, wie Batterien, Motoren, Leistungselektronik und thermische Systeme als ein einheitliches System entwickelt werden müssen.
2026: Von Technologietrends zur kommerziellen Realität
Das Webinar hat eines deutlich gemacht: Die Elektrifizierung verlangsamt sich nicht. Sie richtet sich neu aus.
Die Erstausrüster verlagern ihren Fokus:
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Von maximaler Energiedichte bis hin zu Kosteneffizienz
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Von der Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten zur Widerstandsfähigkeit der Lieferkette
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Von der Komponentenoptimierung bis zur Integration auf Systemebene
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Von reaktiver Hardware zu prädiktiver Intelligenz
Auf der CWIEME Berlin werden diese strategischen Veränderungen in konkrete Partnerschaften, Lieferantenvereinbarungen und Technologie-Roadmaps umgesetzt.
Als weltweit größte Fachmesse für Spultechnik und Elektrotechnik ist sie nach wie vor der globale Treffpunkt für Innovatoren aus den Bereichen Transformatoren, Motoren und E-Mobilität.
Wenn Sie an folgenden Themen arbeiten:
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Batterieplattformen der nächsten Generation
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Motorstrategien für IE4 und IE5
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Integration von Siliziumkarbid
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Ausbau der Ladeinfrastruktur
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Netztaugliche Transformatorauslegung
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KI-gestütztes Wärmemanagement
Sichern Sie sich Ihr Ticket für die CWIEME Berlin 2026 und werden Sie Teil einer Branche, in der Leistung auf Fortschritt trifft.
Die nächste Phase der Elektrifizierung wird nicht durch Schlagzeilen bestimmt.
Sie wird durch technische Entscheidungen, Partnerschaften in der Lieferkette und die Umsetzung in der Fertigung geprägt sein.
Wir freuen uns darauf, den Dialog mit Ihnen in Berlin fortzusetzen.
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