Von der Rolle von Kupfer in Motoren und Transformatoren bis hin zu Effizienz und Kreislaufwirtschaft in großem Maßstab – Fernando Nuño erklärt, warum die CWIEME Berlin für die Zukunft sauberer Energiesysteme so wichtig ist.
Fernando Nuño, Programmmanager für saubere Energiewende bei der International Copper Association, teilt seine Erkenntnisse und erklärt, warum er sich auf die CWIEME Berlin 2026 freut.
Nehmen Sie an der CWIEME Berlin teil, hören Sie sich Einblicke wie die von Fernando persönlich an und knüpfen Sie Kontakte zu führenden Vertretern aus den Bereichen Spulen, Motoren, Transformatoren und Energiesysteme.
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1. Was hat Ihr Interesse an der Elektrotechnik-/Spulenwicklungsbranche ursprünglich geweckt?
Mein Interesse rührt von der Schnittstelle zwischen Energiewende und Rohstoffstrategie her. Generatoren, Motoren und Transformatoren können als „Maschinenraum“ der modernen Welt betrachtet werden. Sie befinden sich an der Schnittstelle, an der natürliche Ressourcen – wie Kupfer – in die Energie umgewandelt werden, die unsere Gesellschaft antreibt.
Für mich geht es in dieser Branche nicht nur um Komponenten. Es geht um die grundlegenden Bausteine einer nachhaltigen Zukunft.
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2. Können Sie mir einen kurzen Überblick über Ihre berufliche Laufbahn in der Branche geben?
Ich bin seit 2007 Mitglied der International Copper Association (ICA), wo ich fast zwei Jahrzehnte als Programmmanager für elektrische Anwendungen tätig war. Meine Aufgabe bestand darin, die Marktdynamik, Technologietrends und Vorschriften zu verstehen. Ich habe mich darauf konzentriert, das „Wie und Warum” der Kupferverwendung in der gesamten Energielandschaft zu verstehen, von traditionellen Stromnetzen bis hin zum Boom der erneuerbaren Energien und der Elektromobilität. Es war eine vielschichtige Reise, die technische Forschung und Entwicklung, komplexe Vorschriften und geschäftliche Veränderungen umfasste, die die Art und Weise, wie wir Strom nutzen, neu gestalten.
3. Warum haben Sie sich für die Teilnahme an der CWIEME Berlin entschieden?
In dieser Branche kann man nicht isoliert arbeiten. Nach unseren ersten Aktivitäten im Transformatorenbereich wurde klar, dass die CWIEME Berlin ein wichtiger Treffpunkt für die gesamte Wertschöpfungskette ist. Hier kann man in einem Gang politische Diskussionen führen und im nächsten Gang tiefgreifende technische Debatten über Wicklungskonfigurationen führen.
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Wir sind dabei, um am Puls der Branche zu bleiben, Informationen über den Transformatoren-, Motor- und EV-Markt zu sammeln und – was am wichtigsten ist – mit den Akteuren in Kontakt zu treten, die tatsächlich die Hardware für die Energiewende bauen.
Nehmen Sie an der Diskussion teil, schließen Sie sich der globalen Elektrotechnik-Community auf der CWIEME Berlin an und treten Sie direkt mit den Unternehmen in Kontakt, die die Elektrifizierung vorantreiben.
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4. Worauf freuen Sie sich bei der diesjährigen Veranstaltung am meisten?
Ich freue mich besonders über die Synergie zwischen der Hauptausstellung und der Konferenz „Energy Efficiency in Motor Driven Systems“ (EEMODS).
Oft sprechen die Welt der Forschung/Politik und die Welt der Fertigung sehr unterschiedliche Sprachen. Daher bin ich gespannt darauf zu sehen, wie die neuesten Innovationen auf der Messe die Herausforderungen in Bezug auf Effizienz und Kreislaufwirtschaft lösen können, die in den Konferenzräumen diskutiert werden. Wenn man diese Punkte miteinander verbindet – von der Politik bis zur Produktion –, dann entsteht echter Fortschritt.
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5. Welche Technologie wird Ihrer Meinung nach in den nächsten zehn Jahren den größten Einfluss haben?
Meiner Meinung nach kommen die Innovationen aus den Bereichen E-Mobilität und hocheffiziente Motoren. Wir erleben derzeit eine „perfekte Sturmkonstellation“ aus Materialwissenschaft, Leistungselektronik und Fertigungsautomatisierung. In den nächsten zehn Jahren werden das Streben nach höherer Leistungsdichte, Kreislaufwirtschaft und geringerer Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen das Motordesign erheblich neu definieren. Es geht nicht mehr nur darum, Dinge zum Laufen zu bringen. Es geht darum, sie in großem Maßstab effizient und nachhaltig zu gestalten.
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