Melissa Magestro, Portfolio-Direktorin der CWIEME Berlin, erläutert, wie die sich wandelnden Anforderungen der Branche das nächste Kapitel des globalen Treffpunkts für die Lieferkette der Elektroindustrie prägen.
So wie sich die Elektroindustrie ständig weiterentwickelt, so entwickelt sich auch die CWIEME Berlin weiter.
In einem kürzlich geführten Interview erläuterte Portfoliomanagerin Melissa Magestro, wie die CWIEME Berlin 2026 ihren Fokus erweitert hat, um den Herausforderungen und Chancen Rechnung zu tragen, denen Hersteller, Zulieferer, Ingenieure und Energieversorger entlang der gesamten Wertschöpfungskette gegenüberstehen.
Die CWIEME Berlin gilt zwar schon seit Langem als globaler Treffpunkt für Innovatoren aus den Bereichen Transformatoren, Motoren und E-Mobilität, doch die Veranstaltung schafft nun noch mehr Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, indem sie Unternehmen aus den Bereichen Energieübertragung und -verteilung, Netzinfrastruktur und Elektroindustrie zusammenbringt.
„Wir verfolgen die Herausforderungen, denen unsere Branche gegenübersteht“, erklärt Melissa. „Es geht nicht mehr nur um die Herstellung von Transformatoren. Es geht darum, die Lieferkette bis hin zum Endverbraucher zu vernetzen, einschließlich Energieversorgern, Übertragungsnetzbetreibern (TSOs), Verteilernetzbetreibern (DSOs) und EPC-Unternehmen.“
Dieser umfassendere Ansatz spiegelt sich in mehreren neuen Features wider, die auf der CWIEME Berlin 2026 vorgestellt werden.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Ausweitung des Angebots im Bereich Übertragungs- und Verteilungsnetze, darunter ein eigener „T&D Club“ sowie 13 neue Konferenzsitzungen unter der Leitung von Energieversorgern, Übertragungsnetzbetreibern und Verteilernetzbetreibern. Diese Neuerungen bieten Herstellern, Zulieferern und Netzbetreibern mehr Möglichkeiten zum Wissensaustausch und zum Aufbau der Partnerschaften, die zur Stärkung der europäischen Energieinfrastruktur erforderlich sind.
Die Veranstaltung setzt zudem ihr Engagement für die Förderung des Ingenieur-Nachwuchses fort. Das „Future Engineers“-Programm ist erheblich gewachsen und umfasst nun neue Partner sowie eine Mentoring-Initiative, die erfahrene Fachleute mit Berufseinsteigern zusammenbringt. Indem die CWIEME Berlin dazu beiträgt, die Qualifikationslücke zu schließen, unterstützt sie sowohl die Arbeitskräfte von heute als auch die Zukunft der Elektroindustrie.
Eine weitere wichtige Neuerung ist das „Electric Motor Forum“ – ein eigener Bereich, in dem Zulieferer, Hersteller und Branchenexperten zusammenkommen, um die Technologien, Herausforderungen und Chancen zu erörtern, die den Elektromotorenmarkt prägen. Von Fachdiskussionen bis hin zu Networking-Möglichkeiten schafft das Forum ein gezieltes Umfeld für die Zusammenarbeit in einem der am schnellsten wachsenden Märkte der Branche.
Mit Blick auf die Zeit nach 2026 stellte Melissa zudem Pläne für die Einführung des „Grid Delivery Summit“ im Jahr 2027 vor. Die zweitägige Konferenz findet parallel zur CWIEME Berlin statt und bringt Hersteller, Zulieferer, Energieversorger und Netzbetreiber zusammen, um sich auf ein gemeinsames Ziel zu konzentrieren: die effektivere Bereitstellung von Netzinfrastruktur durch engere Zusammenarbeit.
Trotz der neuen Funktionen und der erweiterten Inhalte ist Melissa der Ansicht, dass eine Sache nach wie vor das Herzstück der CWIEME Berlin bildet.
„Die Technologie ist unglaublich, die Anbieter sind hervorragend und das Konferenzprogramm steckt voller wertvoller Einblicke. Was jedoch wirklich heraussticht, ist die Community. Die Gespräche, die man hier führt, und die Beziehungen, die man aufbaut, sind es, die diese Branche voranbringen.“
Während die Branche daran arbeitet, die Elektrifizierung voranzutreiben, Lieferketten zu stärken und die Energieinfrastruktur zu modernisieren, bietet die CWIEME Berlin weiterhin die Plattform, auf der aus Ideen Partnerschaften entstehen und Zusammenarbeit den Fortschritt vorantreibt.
Sehen Sie sich das vollständige Interview mit Melissa Magestro an und erfahren Sie, was es Neues auf der CWIEME Berlin 2026 gibt und warum sich die gesamte Branche jedes Jahr in Berlin versammelt.



















