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CWIEME Talks: Chris Gerber über Wachstum, Zusammenarbeit und die Zukunft von Transformatoren

27. November 2025 | Artikel

Nur wenige Namen in der Transformatoren- und Elektroindustrie verfügen über so viel Erfahrung und eine so umfassende globale Perspektive wie Chris Gerber.

Von seinen Anfängen bei Eskom bis hin zur Begleitung internationaler Hersteller und der Beratung strategischer Gremien hat Chris Gerber über drei Jahrzehnte lang maßgeblich dazu beigetragen, wie Unternehmen in einer sich wandelnden Energielandschaft innovativ sind, zusammenarbeiten und sich anpassen.

Im Rahmen unserer jüngsten CWIEME Talks traf sich Gerber mit Alexandra da Fonte Martins, Senior Content Manager bei der CWIEME Berlin, um über globales Wachstum, die Realitäten der Fertigungsindustrie und die Bedeutung von Branchenplattformen wie der CWIEME Berlin für den Fortschritt entlang der gesamten Elektrifizierungs-Wertschöpfungskette zu sprechen.

Sehen Sie sich die Sitzung unten an:

Sich auf einem boomenden Markt zurechtfinden

Gerber stellt fest, dass das Wachstum in der Transformatorenbranche und den damit verbundenen Industriezweigen weiterhin stark ist – „weltweit zwischen 4 und 10 %, je nach Markt“.

Schwellenländer wie Indien sind dabei führend, während Europas Umweltpolitik und das Streben nach Netto-Null-Emissionen Investitionen und Innovationen weiter beschleunigen.

Doch mit den Chancen geht auch Komplexität einher. Engpässe in der Lieferkette, regionale Konflikte und das Bestreben nach Reindustrialisierung verändern die Dynamik der Fertigungsindustrie weltweit.

Für Gerber sind Qualität, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit zum neuen Wettbewerbsvorteil geworden.

„Unternehmen wie Yash Highvoltage in Indien zeigen, wie Geschwindigkeit und Compliance Hand in Hand gehen können. Es ist ihnen gelungen, mit europäischen und US-amerikanischen Herstellern nicht nur beim Preis, sondern auch bei Qualität, Standards und Lieferzeiten zu konkurrieren.“

Plattformen, die den Fortschritt vorantreiben

Auf die Frage nach der Rolle der CWIEME bei der Förderung der Branchenentwicklung gab Gerber eine klare Antwort:

„Die CWIEME spielt eine entscheidende Rolle beim Austausch von Wissen und Erkenntnissen. Nicht jedes Unternehmen verfügt über einen Ökonomen oder ein Forschungsteam. Was die CWIEME durch ihr Konferenzprogramm in Berlin und Shanghai bietet, ist der Zugang zu verlässlichen Marktinformationen und zu den Menschen, die diese gestalten.“

Von Konferenzsitzungen, die die Dynamik des Transformatorenmarktes beleuchten, bis hin zu Networking-Bereichen, die für direkte Geschäftskontakte konzipiert sind, schlägt die CWIEME Berlin weiterhin eine Brücke zwischen Innovation und Umsetzung – und hilft Fachleuten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, auf dem Laufenden zu bleiben und vernetzt zu bleiben.

Zusammenarbeit in der Führungsetage: Weniger Konkurrenz, mehr Zusammenarbeit

Eine der jüngsten Initiativen der CWIEME, der C-Suite Club, ist nach Ansicht von Gerber etwas, das die Branche schon seit Jahren gebraucht hat.

Als privates Forum für CEOs und Führungskräfte fördert es einen offenen und vertraulichen Austausch über gemeinsame Herausforderungen – regulatorische Veränderungen, Nachwuchsprogramme und Marktdruck.

„Es ist ein Ort, an dem aus Konkurrenten Partner werden“, erklärt er. „Hinter verschlossenen Türen können Führungskräfte Lösungen austauschen, ohne Angst vor Enthüllungen haben zu müssen. Das schafft Vertrauen – und genau das braucht diese Branche mehr denn je.“

Die Qualifikationslücke schließen

Über die Vorstandsetagen und Lieferketten hinaus setzt sich Gerber auch nachdrücklich für die Förderung der nächsten Generation von Ingenieuren ein. Er betrachtet das „Future Engineers Programme“ der CWIEME als wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie.

„Unsere Branche altert. Wir brauchen junge Talente – und wir brauchen Vielfalt“, sagt er. „Indem die CWIEME das Ingenieurwesen als integrativen und lohnenden Berufszweig fördert, hilft sie zukünftigen Ingenieuren, direkt mit den Unternehmen in Kontakt zu treten, die ihre Welt gestalten.“

Ausblick auf die CWIEME Berlin 2026

Wie Gerber abschließend feststellt, wird deutlich, dass sein Optimismus für die Zukunft auf Taten beruht – und nicht auf bloßen Worten.

„Die Gespräche, die wir auf der CWIEME führen, prägen den Weg in die Zukunft für unsere gesamte Branche. Ich freue mich darauf, alle im kommenden Mai in Berlin zu sehen – größer, besser und noch stärker vernetzt.“

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📅 CWIEME Berlin 2026 | 19.–21. Mai | Messe Berlin

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Veranstaltungsort

Messe Berlin, Südeingang, Messedamm 22, D-14055 Berlin, Deutschland

Öffnungszeiten

Dienstag, 19. Mai| 09:30 – 17:30 Uhr

Mittwoch, 20. Mai | 09:30 – 17:30 Uhr

Donnerstag, 21. Mai| 09:30 – 16:00 Uhr